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Über mich

Ich lebe mit meiner Tochter Selina in Graz, wo ich auch die Ausbildung zur Hebamme abschloss.

Zunächst war ich am LKH Graz angestellt. Seit der Gründung des Haushebammenteams 2016 begleite ich Frauen und Paare an der Privatklinik Ragnitz während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Die Arbeit in der freien Praxis ergänzt und bereichert meinen Arbeitsalltag.

Es klingt manchmal abgedroschen zu erzählen, man wollte schon immer tun was man tut. Aber den Wunsch Hebamme zu werden, hegte ich tatsächlich schon seit dem ich als Kind die Geburten meiner jüngeren Geschwister zuhause in der Badewanne miterleben durfte. So habe ich Geburt und Eltern-werden kennengelernt; als ein Ereignis, das zuhause in der Badewanne stattfinden kann. Also im Grunde als etwas ganz Natürliches, das nicht viel mehr braucht als Geborgenheit und Vertrauen.

Was es noch braucht - aber auch was es nicht braucht - hab ich während meines Studiums gelernt.

Es braucht Menschen, die mit Wärme und Begeisterung begleiten. Es braucht keine Angst, keine Hektik...


Meine Begeisterung für diesen Beruf entspringt der tiefen Überzeugung, dass eine individuelle, positive Betreuung ein gutes Fundament schaffen kann, für eine innige Mutter-Kind-Bindung. Ich möchte erreichen, dass mehr Frauen und Paare die Zeit der Schwangerschaft und des Eltern-werdens als schöne Erfahrung wahrnehmen und voll Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten in eine gemeinsame Zukunft starten können.
In unserer schnelllebigen, digitalisierten Zeit ist es oft schwer den Überblick und die Verbindung zu sich selbst und der Natürlichkeit der Sache zu behalten. Ich bin in meiner Arbeit vor allem bemüht, die mir anvertrauten Frauen und Paare in ihrem Handeln zu bestärken und ihnen das nötige Vertrauen in ihre eigenen Instinkte (zurück) zu geben. 

Überzeugung

 

Über das Mutter-sein
 

Ich selbst habe Freuden und Leiden des Mutter-seins
im zarten Alter von 15 Jahren kennengelernt.

Ich wurde da reingeworfen. Für mich bedeutete das:

"Kämpfe oder geh unter!"

Ich hab mich fürs Kämpfen entschieden, obwohl es sich sehr oft nach Untergehen
angefühlt hat. Heute blicke ich staunend in die Augen meines Kindes und kann
oft nicht fassen, was da aus mir und mit mir gewachsen ist.

Ich für meinen Teil habe gelernt: Alles geht, wenn man nur will. Und egal
in welchem Alter man Mutter wird, im Grunde ist es immer eine Herausforderung.
Man muss und kann dabei gar nicht alles richtig machen. Aber man macht sicher
nichts falsch, wenn man mit den besten Absichten für sein Kind handelt.

Und auch hier gilt im Grunde: mit Geborgenheit und Vertrauen wird schon alles werden. Oder wie meine Selina es ausdrücken würde: "Mama, schau ma einfach mal... und dann - seh ma´s eh!"

"Dehnungsstreifen
sind Zeichen der Liebe auf der Haut.
Wie ein verdammter Tiger, der seine Schrammen abbekommen hat,
trägt jede Mutter ihre Narben
und ich finde sie sollte sie mit Stolz tragen..."